Stadtwald - Naherholungsgebiet der Kreisstadt
Der Stadtwald Kirchheimbolanden wird durch das Forstamt Kirchheimbolanden verwaltet, Telefon 401040.
Der Stadtwald umfasst derzeit eine Fläche von 730 ha, davon sind
620 ha Holzbodenfläche (Wirtschafts- und Schutzwald) und 110 ha Nichtholzboden
(Brachland und anderweitig genutzte Flächen).
In den letzten 10 Jahren wurden 90 ha Wald- und Brachlandflächen
(ertragsschwache Böden) angekauft. Die Brachflächen stehen in
Aufforstung.
Der Hauptteil des Reviers erstreckt sich von Kirchheimbolanden in westliche
Richtung bis zum Fuße des Donnersbergs. (Weiler Gerbacherhof und
Bastenhaus). Ca. 10 % der Fläche sind Enklaven - Rothenkircherhof
-. Zum Stadtwald gehört ein 30 ha großer Steinbruch -Eisensteinerkopf-
aus dem Basalt- und Porphyrgestein gefördert wurde, jetzt steht er
zur teilweisen Verfüllung an.
Die Holzartenverteilung liegt bei 85 % Laubholz und 15 % Nadelholz.
Holzeinschlag pro Jahr:
Endnutzung 195 FM
Vornutzung (Durchforstungen) 1.380 FM
Gesamteinschlag 1.575 FM

Die anfallenden Arbeiten im Revier Holzeinschlag, Aufforstung, Kulturpflege,
Jungbestandspflege, Forstschutz, Wegebau, Landschaftspflege und Forstnebennutzungen
werden von zwei Forstwirten erledigt.
Im Bereich der Landschaftspflege werden von dem Forstpersonal 25 km Wanderwege,
1 Waldparkplatz, 1 Blockhütte nebst Sitzgarnituren und Waldbänke
gepflegt.
Fast jedes Jahr wird als kleine Attraktion im Stadtwald ein Kohlenmeiler
errichtet und verkohlt, um ein Stück Heimatgeschichte lebendig werden
zu lassen.
